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Beruf mit Perspektive

Hervorragende Verdienst- und Aufstiegs­chancen

Der Beruf des Aktuar bietet sowohl hervorragende Verdienst- als auch Aufstiegschancen in den Unternehmen. Denn durch neue europäische Aufsichtsvorgaben eröffnen sich seit einigen Jahren immer neue Betätigungsfelder.

Einkommen und Karrierechancen

Im Anschluss an die Ausbildung zum Aktuar eröffnen sich für die Absolventen hervorragende Karrierechancen. Im Versicherungsaufsichtsgesetz ist geregelt, dass jedes Lebensversicherungsunternehmen einen sogenannten Verantwortlichen Aktuar zu bestellen hat. Dieser leitet in vielen Fällen das gesamte Aktuariat mit den entsprechenden Mitarbeitern. Häufig ist der Verantwortliche Aktuar Mitglied des Vorstands oder in der Hierarchieebene direkt darunter angesiedelt. Darüber hinaus sind viele Aktuare Geschäftsführer von Beratungsunternehmen, Vorstandsmitglieder von Versicherungsunternehmen oder Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge oder Mitglied von Aufsichtsräten der Versicherungen.

Auch finanziell ist es attraktiv, die anspruchsvolle Ausbildung zum Aktuar zu absolvieren. Ein Aktuar verdiente laut der DAV/Kienbaum-Studie „Karriere, Entwicklung und Vergütung von Aktuaren 2014“ im Jahr 2014 durchschnittlich 80.000 Euro pro Jahr. Ein Aktuar auf Spezialisten-/ Referentenebene verdiente 68.000 Euro. Führungskräfte erhielten im Durchschnitt 115.000 Euro pro Jahr. Die Gehälter von als Vorstand oder Geschäftsführer tätigen Aktuaren lagen je nach Unternehmenserfolg, Größe des Konzerns oder Mitarbeiterzahl deutlich darüber.

Ein Universitätsabschluss mit Promotion zahlt sich auch für Aktuare aus: Betrachtet man die Gruppe der Fachkräfte mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung, so erhielten Fachkräfte mit Doktortitel ein durchschnittliches Jahresgehalt von 60.000 Euro, während Kollegen ohne Promotion auf 52.000 Euro (Diplom) bzw. 49.000 Euro (Master) kamen. Die niedrigsten Gehälter waren bei Bachelorabsolventen feststellbar (44.000 Euro).