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Das Rüstzeug für den Aktuarberuf

Berufsbeglei­tende Ausbildung zum Traumberuf

Die eigentliche Aktuarausbildung erfolgt berufsbegleitend und gliedert sich in zwei Stufen – das Grundwissen und anschließend das Spezialwissen in einer Fachrichtung. 2018 startete ein neues Ausbildungssystem, das noch stärker als bisher den Schwerpunkt auf die Themen Risikomanagement und Big Data legt.

Das Ausbildungssystem ab 2018

Auch künftig werden die meisten Hochschulabsolventen die zumeist dreijährige Aktuarausbildung berufsbegleitend zu Beginn ihrer Berufslaufbahn absolvieren. Mit Beginn des neuen Jahres wird die Ausbildung aber grundlegend reformiert. Ziel der neuen Prüfungsordnung ist es, die zukünftigen Aktuare auf das veränderte Arbeitsumfeld durch Solvency II, die zunehmende Digitalisierung und die erweiterten Anforderungen an das Risikomanagement vorzubereiten. Zudem wird mit dem zweistufigen System die internationale Vergleichbarkeit sowie die Praxisrelevanz der Ausbildung weiter erhöht und die Anerkennung der deutschen Ausbildung vereinfacht.

Das neue Prüfungssystem der DAV untergliedert sich in zwei Stufen: sechs Fächer im Grundwissen sowie vier Fächer im Spezialwissen. Das neue System „6+4“ bietet den Ausbildungsteilnehmern, bei gleichbleibender Prüfungsanzahl, ein größeres Spektrum an Themen sowie die Möglichkeit der intensiveren Spezialisierung in einem Fachbereich.

Das Grundwisssen

Das Grundwissen vermittelt das Handwerkszeug, das angehende Aktuare für ihre spätere Berufspraxis benötigen. Dazu gehören substanzielle Kenntnisse der Versicherungs- und Finanzmathematik, des Risikomanagements sowie des wirtschaftlichen und rechtlichen Umfelds. Im Konkreten besteht das Grundwissen aus folgenden Fächern:

  • Wirtschaftliches und rechtliches Umfeld

  • Angewandte Stochastik

  • Finanzmathematik  und  Risikobewertung

  • Versicherungsmathematik

  • Modellierung und ERM

  • Unternehmenssteuerung

Darüber hinaus sind Pflichtseminare in den Fächern Professionalität und Kommunikation zu besuchen, hier müssen aber keine Prüfungen abgelegt werden.

Das Spezialwissen

Im anschließenden Spezialwissen fokussieren sich die Prüflinge auf eine der nachfolgenden Fachrichtung. Dabei erhalten sie auf Deutschland und ihr Spezialgebiet zugeschnittenes Know-how zu gesetzlichen Vorgaben, Marktbesonderheiten oder Produktspezifika. Zwei der Spezial­wissen­prüfungen müssen dabei aus einer der folgenden acht Spe­ziali­sierungen ge­wählt werden:

  • Lebensversicherung

  • Krankenversicherung

  • Pensionen

  • Schadenversicherung

  • Finanzmathematik

  • Bausparen

  • Enterprise Risk Management (ERM)

  • Actuarial Data Science

Neben diesen beiden Pflicht­prüfungen gibt es zwei weitere Wahl­pflicht­prüfungen, die aus den bereits genannten Spe­ziali­sierungen frei gewählt werden dürfen. Das heißt, die beiden Wahlpflichtprüfungen dürfen aus verschiedenen Spezialwissenfächern ausgewählt werden.

Weitere Informationen zur Ausbildung zum Aktuar DAV / zur Aktuarin DAV finden Sie auf der Website www.aktuar.de.

 Testimonial


Ausbildungssystem bis Ende 2017

Das Grundwisssen

Das Grundwissen vermittelt das Handwerkszeug, das angehende Aktuare für ihre spätere Berufspraxis benötigen. Dazu gehören substanzielle Kenntnisse der Versicherungs- und Finanzmathematik, des Risikomanagements sowie des wirtschaftlichen und rechtlichen Umfelds. Im Konkreten besteht das Grundwissen aus folgenden Fächern:

  • Statistische Methoden/Risikotheorie

  • Grundprinzipien der Versicherungs- und Finanzmathematik

  • Personenversicherungs­mathematik

  • Schadenversicherungs­mathematik

  • Finanzmathematik und Investmentmanagement

  • Modellierung

Prüfungsfächer im Bereich des nicht-mathematischen Grundwissens sind:

  • Versicherungswirtschaftslehre

  • Rechnungslegung

  • Wertorientiertes Risikomanagement

Darüber hinaus sind Pflichtseminare in den Fächern Berufskunde, Informationsverarbeitung und Rechtsgrundlagen zu besuchen.

Das Spezialwissen

Im Spezialwissen fokussieren sich die Prüflinge auf eine der nachfolgenden Fachrichtung. Dabei erhalten sie auf Deutschland und ihr Spezialgebiet zugeschnittenes Know-how zu gesetzlichen Vorgaben, Marktbesonderheiten oder Produktspezifika.

  • Lebensversicherungs­mathematik

  • Schadenversicherungs­mathematik

  • Pensionsversicherungs­mathematik

  • Krankenversicherungs­mathematik

  • Finanzmathematik

  • Bausparmathematik

  • Risikomanagement